ÜBER UNS ...

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GESCHICHTE

Die Kulturinitiative Spielraum besteht seit 15 Jahren und zählt derzeit etwa 330 Mitglieder. Der Verein betreibt seit 10 Jahren ein von der Marktgemeinde gemietetes und in Eigenregie adaptiertes ehemaliges Landkino als Kulturstätte. Das vielseitige Programm setzt sich aus Musik, Kabarett, Kinder-/ Theater, Film, Kinderkino, Literatur und Vorträgen zusammen.

An die 100 Veranstaltungen mit mehr als 6000 Besuchern sind somit die jährliche Bilanz.

CHRONIK

Vor genau 25 Jahren kam das erste Stück des jungen theaters gaspoltshofen anlässlich der Pfarrheim-Eröffnung zur Aufführung. Nach einigen theaterdominierten Jahren erfolgte im Herbst 1988 die Vereinsgründung der jungen kultur, mit dem Ziel, den seit 15 Jahren im Dornröschenschlaf schlummernden Kinosaal Mader aus den Träumen zu reißen. Fünf Jahre Planung, Verhandlungen, Meinungsbildung – immer wieder unterbrochen von Theaterproduktionen – folgten, bis es im Frühjahr 1992 nach der “Heirat“ von Gogol von der Marktgemeinde und vom Land OÖ grünes Licht für das Projekt Kinosaal Mader gab.

Nach eineinhalb Jahren Umbauzeit und mehr als 5000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden fand am 29.September 1994 die erste Veranstaltung im neu eröffneten Kino statt. Aus den zwei geplanten Veranstaltungen im Monat wurden schon in den ersten Jahren 6-8 Veranstaltungen, aus junge kultur wurde die kulturinitiative spielraum, aus der Abwicklung einzelner Veranstaltungen wurde ein durchorganisierter Kulturbetrieb mit den Arbeitsbereichen Film, Musik, Literatur, Kinderkultur, Theater, Eine-Welt und Volkskultur, aus dem Kino der 50er Jahre wurde somit nicht nur ein Podium für international beachtete Musik-, Kabarett- und Literaturgrößen, sondern vor allem auch ein Ort, der regionalen Talenten, Kulturschaffenden und Künstlern die Möglichkeit bietet, eigene Projekte (und Produktionen) zu realisieren. Somit wurde aus dem vor 15 Jahren heftig diskutierten Projekt “Kinosaal Mader“ ein wichtiger kultureller Nahversorger.

Sicher sind es einerseits die ca. 800 Veranstaltungen mit rund 70.000 Besuchern, die Anlass zur Freude geben.

Dass neben diesen inneren Werten insbesondere auch äußere Werte wie z.B. die 1993 durchgeführte Neubestuhlung und die gelungene Neugestaltung des Foyers ihre Wirkung zeigen, ist unbestritten. Größerer Sitz-Komfort und eine angenehme Atmosphäre im Anschluss an Veranstaltungen sind ein Schritt in die von uns beabsichtigte Richtung: Kultur- und Kommunikationszentrum für den Ort und die Region zu sein.

So weit, so gut.

Im Herbst 2008 begehen wir also unser nächstes Jubiläum: 20 Jahre Spielraum – Kulturinitiative Gaspoltshofen.

I

März 1983. Die Wahrheit ist kein Kinderspiel. Nicht unbedingt die Aufführungen, sondern vielmehr die unzähligen Proben bis spät in die Nacht hinein waren es, die uns infizierten. Eine Heimstätte gab es damals für uns, waren wir doch in der Katholischen Jugend fest verwurzelt und somit im neu eröffneten Pfarrheim zu Hause.

Ohne irgendwelche Theater-Vorbildung waren wir überzeugt, gut zu sein. Im Nachhinein lächeln wir darüber.

Gut, und vielleicht unverwechselbar mit anderen jungen Theatergruppen waren wir sicherlich in der Stückauswahl. Totentanz stand am Programm, Stücke von Rudolf Otto Wiemer: Der Prozess geht weiter, Suchanzeige, Der Brief, der Stein, das Messer, Die Tür zum Stall.

Für das erste, abendfüllende Stück wanderten wir aus: „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“ spielte im Gh. Bürstinger.

Auch Kinderstücke folgten. „Der Stern“ von Lene Mayr-Skumanz, Von Ochsen und Eseln“ zu Weihnachten 1984, David und Goliath“ von Franz Hohler landete nach Gastspielen in anderen Orten bei den Schultheatertagen im Ursulinenhof in Linz.

Bald waren Jugendliche aus Gaspoltshofen auch schon bei Theaterseminaren zu finden. Nun erfolgt auch die Umbenennung in „junges theater gaspoltshofen“

Im Mai 86 dann das erste Volksstück: Schnurxl und der Viechdokta“ wieder einmal beim Bürstinger.

Zwei bis drei Produktionen pro Jahr waren Regel von 1983 bis 1987.

Und wie es der Zufall wollte, landeten wir im Juni 1988 mit dem Jugendstück „Burning Love“ erstmals im Kinosaal Mader.

Fasziniert und überwältigt waren wir von der Qualität des Raumes, die sich uns dort bot.

Den Abschluss unserer ersten Theaterphase machte schließlich im Dezember 1988 Felix Mitterers „Besuchszeit“ im Keller des Pfarrheimes. Dieses Stück war sicherlich der Höhepunkt unserer ersten Theaterjahre.

II

Juni 1988: Mit „Burning Love“ erstmals im Kino. Diese Räumlichkeit hat es uns von Anfang an angetan. Kurz danach erfolgten bereits die ersten Gespräche über eine Aktivierung des Kinosaales.

Wenige Monate später erfolgte dann die Gründung der “jungen kultur gaspoltshofen“ mit zwei Zielvorgaben: Zum einen in Gaspoltshofen eine Kulturinitiative aufzubauen, zum anderen zu erreichen, dass der Kinosaal zu einem Veranstaltungszentrum umgebaut wird.

Bereits im darauffolgenden Jahr wurde das erarbeitete Konzept bei der Gemeinde eingereicht. Gleichzeitig gab es auch die ersten Gesprache  mit Verantwortlichen der OÖ Landesregierung ...